Girokonto Vergleich 2017

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Für unser tägliches Leben, wie wir es heute kennen, ist es fast unverzichtbar geworden – das Girokonto. Zahlungen zu empfangen oder zu tätigen, ist ohne ein Konto bei einer Bank praktisch kaum noch möglich. Allerdings ist immer wieder zu beobachten, dass Inhaber eines Girokontos dieses als so selbstverständlich wahrnehmen, dass Sie sich über deren Konditionen kaum Gedanken machen. Die Auswirkung davon ist, dass die Betroffenen oftmals relativ schlechte Konditionen akzeptieren. So existieren beispielsweise immer noch viele Girokonten, für die relativ hohe Gebühren für die Kontoführung der Banken fällig sind. Doch das muss nicht sein. Denn ein Kontowechsel ist meist deutlich unkomplizierter als sich die meisten Bürger vorstellen. Damit sich ein möglicher Wechsel auch finanziell lohnt, sollten Sie vorher Konditionen vergleichen. Denn zwischen den einzelnen Kreditinstituten unterscheiden sich diese teils erheblich. Hier können Sie einen Girokonto Vergleich vornehmen – einfach und unkompliziert. Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner und sparen Sie zukünftig bares Geld bei den Gebühren und sichern Sie sich höhere Zinsen auf Ihr Guthaben.

Girokonto Vergleich: Vertrauen ist gut – vergleichen ist besser

EuroHaben Sie vor, mit Ihrem Girokonto zu einem anderen Anbieter zu wechseln, sollten Sie das auf keinen Fall überstützt tun. Denn in manchen Fällen stellen sich zunächst attraktiv erscheinende Angebote erst nach einem Wechsel als gar nicht allzu günstig heraus. Denn verschiedene Kostenfallen sind gar nicht so selten.

Um solche Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie sich Zeit zum ausgiebigen Vergleich nehmen. Stellen Sie verschiedene Angebote gegenüber und gleichen Sie diese sorgfältig miteinander. Auch das „Kleingedruckte“ ist dabei entscheidend. Berücksichtigen Sie zudem, wie Sie Ihr Girokonto erfahrungsgemäß nutzen. Auf welche Zusatzleistungen greifen Sie eventuell zurück? Sind diese bei den neuen Anbietern kostenlos oder werden sie extra berechnet? Allein die Grundgebühr eines Girokontos zum Vergleich heranzuziehen, genügt definitiv nicht. So ist es beispielsweise immer wichtig, auch zu prüfen, in welchem Umfang die entsprechende Bank kostenfreie Bargeldverfügungen ermöglicht.

Um einen Vergleich insgesamt zu vereinfachen, können Sie auch einen Vergleichsrechner nutzen – zum Beispiel das hier von uns angebotene Tool. Dieser hat den Vorteil, dass sich Ihr Vergleich oftmals auf wesentlich mehr Angebote bezieht als es im Rahmen eines eigenen Vergleichs der Fall wäre. Auf diese Weise stoßen Sie gegebenenfalls auf ein Kreditinstitut, dessen Kontoangebot Sie bislang noch gar nicht im Hinterkopf hatten. Doch auch bei Nutzung solch eines Vergleichsrechners gilt: Beachten Sie das „Kleingedruckte“ der für Sie besten ausgewiesenen Girokonten. Denn nicht jede denkbare Zusatzleistung kann im Vergleichsrechner berücksichtigt werden. Einen Vergleichsrechner sollten Sie zunächst lediglich als sehr nützliche Orientierung anzusehen. Nach Nutzung des Vergleichsrechners und Überprüfung sonstiger gegebenenfalls kostenpflichtiger Zusatzleistungen können Sie Ihren Kontowechsel schließlich in Angriff nehmen. Zu diesem Zeitpunkt ist zudem bereits abschätzbar, welchen finanziellen Vorteil der Wechsel für Sie bedeuten wird.

Wie der Anbieterwechsel funktioniert

Haben Sie sich für ein neues Kreditinstitut zur Führung Ihres Girokontos entschieden, können Sie zur Tat schreiten. Eröffnen Sie zunächst ein neues Konto. Je nachdem, ob es sich dabei um ein Institut vor Ort oder um eine Direktbank handelt, kann dies in einer Filiale oder per Internet geschehen. Bei Nutzung unseres Vergleichsrechners können Sie auf den entsprechenden Link klicken und gelangen so direkt zu Ihrem Wunschanbieter. Führen Sie die Eröffnung online bei einem Direktanbieter durch, ist meist eine zusätzliche Legitimationsprüfung über eine Postfiliale nötig. Diese ist kostenfrei, nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch – das sogenannte Post-ident-Verfahren. Erst wenn das Post-ident-Verfahren abgeschlossen ist und alle Kontoeröffnungsunterlagen im Original eingetroffen sind, erfolgt die von Ihnen veranlasste Kontoeröffnung. Alle Kontoinformationen und Ihre neue Kontokarte erhalten Sie anschließend per Post.

Ist der erste Schritt der Kontoeröffnung abgeschlossen, darf das alte Konto noch nicht sofort geschlossen werden. Zunächst müssen Sie Ihren Arbeitgeber bzw. die Rentenkasse über Ihre neue Bankverbindung informieren. Dasselbe gilt für alle Firmen, die Ihr Girokonto belasten. Diese benötigen eine neue Einzugsermächtigung. Sind alle Ummeldungen erfolgt, ist es ratsam, beide Konten zunächst parallel bestehen zu lassen. So lange, bis auf Ihrem bisherigen Girokonto keine Buchungen mehr erfolgen. Denn sich auf eine einmal getätigte Ummeldung der Bankverbindung zu verlassen, genügt manchmal nicht. Nicht selten muss diese mehrfach vorgenommen werden, dass das betreffende Unternehmen die Änderung tatsächlich zur Kenntnis nimmt. Damit es in solchen Fällen nicht zu Schwierigkeiten kommt, sollte das alte Girokonto noch weiterexistieren. Die Ummeldung bestehender Einzugsermächtigungen bieten einige Kreditinstitute übrigens als kostenlose Zusatzleistung bei Kontowechsel an. Ein solcher Service erspart Ihnen Zeit und Arbeit, sollte aber nicht das einzige Wechselkriterium sein.

Sind alle Ummeldungen Ihrer Bankverbindung erfolgt, sollte Ihr altes Girokonto nun nicht mehr belastet werden. Ist das der Fall, können Sie das Konto auflösen, um den Wechsel Ihres Girokontos zu vervollständigen. Die meisten Kreditinstitute stellen dazu einen sogenannten Umzugs- oder Wechselservice zur Verfügung, in dem das neue Institut bevollmächtigt wird, eine Löschung des bisherigen Kontos zu veranlassen. Aus den beschrieben Gründen ist wichtig, dass Sie diese Vollmacht jedoch erst dann erteilen, wenn keine Buchungen zugunsten bzw. zulasten des bisherigen Kontos stattfinden.

Nicht vernachlässigen – attraktive mögliche Wechselboni für Girokonten

Der allgemeine Kampf der Kreditinstitute um neue Kunden hat auch den Bereich der Girokonten nicht außen vor gelassen. Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass in den letzten zwei Jahrzehnten auch relativ viele Direktbanken auf dem deutschen Markt aktiv wurden. Letztlich profitieren die Kunden. Denn dadurch bieten fast alle Kreditinstitute Wechselprämien oder besondere Service-Leistungen an, wenn sich Neukunden für ein Girokonto bei ihnen im Hause entscheiden. Der bereits erwähnte Wechselservice, in dessen Rahmen die Ummeldungen der Bankverbindung des Kontoinhabers übernommen werden, ist beispielsweise solch ein außergewöhnlicher Service. Bei Kunden äußerst beliebt sind jedoch vor allem Prämienzahlungen – meist in Form von Startguthaben auf dem neuen Konto. Diese Art der Kundenwerbung ist derzeit wohl die aggressivste Form der Kundengewinnung. Es ist sogar zu beobachten, dass ein Anbieter damit wirbt, die Wechselprämie im Fall späterer Unzufriedenheit zu verdoppeln – praktisch als Aufwandsentschädigung. Diese Formen der Kundenwerbung und der von den Kreditinstituten betriebene Aufwand im Zusammenhang mit Serviceleistungen zeigen, wie stark deren Konkurrenzkampf untereinander aktuell ist. Als Neukunde können Sie davon nur profitieren. Eine Prämie sollte jedoch keineswegs das einzige Entscheidungskriterium für einen Wechsel zum betreffenden Anbieter sein. Betrachten Sie diese lediglich als attraktives Zusatzargument für ein dortiges Girokonto. Die Rahmenbedingungen des Kontos selbst und das „Kleingedruckte“ des jeweiligen Anbieters sind für Ihre Entscheidung mittel- und langfristig gesehen deutlich wichtiger.

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